Ungesättigte Fettsäuren

Bei den ungesättigten Fettsäuren handelt es sich um organische Säuren, die aus unterschiedlich langen Kohlenwasserstoffketten bestehen. Sie weisen dabei immer mindestens eine Doppelbindung auf. Die Position dieser Doppelbindung gibt darüber Aufschluss, ob es sich um eine Omega-3-Fettsäure oder eine Omega-6-Fettsäure handelt.

Viele ungesättigte Fettsäuren kann der menschliche Organismus selbst herstellen. Die Ölsäure gilt allgemein als wichtigste ihrer Art und entsteht aus dem Umbau von gesättigten Fettsäuren. Der Körper kann allerdings auch aus Nahrungsbestandteilen ungesättigte Fettsäuren bilden - beispielsweise aus Glukose und Aminosäuren.

Die ungesättigten Fettsäuren haben für den Körper eine wichtige Bedeutung, da sie dafür sorgen, dass die Zellmembranen flexibel und durchlässig bleiben. Die mehrfach ungesättigte Docosahexaensäure stellt außerdem die wichtigste Fettsäure des Gehirns dar, das zu großen Teilen aus Fett besteht. Manche ungesättigte Fettsäuren unterstützen außerdem die Zellteilung und wirken entzündungslindernd.

Ungesättigte Fettsäuren kommen vor allem in Kartoffeln, Fleisch und Getreide vor, allerdings auch in Fisch, Nüssen, Avocados und Ölen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, dass rund 7 bis 10 Prozent der täglichen Gesamtenergiezufuhr von ungesättigten Fettsäuren abgedeckt werden.

Kategorie: Gesundheit