Monosaccharide

Monosaccharide werden auch als Einfachzucker bezeichnet. Sie bilden eine Stoffgruppe von organisch-chemischen Verbindungen und stellen Produkte der partiellen Oxidation von mehrwertigen Alkoholen dar.

Monosaccharide treten als Fruchtzucker und Traubenzucker in vielen Lebensmitteln auf. Häufig befinden sie sich in Honig, Obst und Süßigkeiten. Auch der Schleimzucker in der Milch stellt einen Einfachzucker dar. Alle Arten von Zucker müssen zunächst zu Einfachzuckern abgebaut werden, um ins Blut zu gelangen. Bei einer ausgeglichenen Ernährung sollten dabei nicht mehr als rund zehn Prozent der Gesamtenergie durch Monosaccharide aufgenommen werden.

Alle Monosaccharide verfügen über eine Kette, deren Grundgerüst aus mindestens drei Kohlenstoffatomen besteht. Sie bestehen aus einer Carbonylgruppe und mindestens einer Hydroxylgruppe. Als Bausteine aller Kohlenhydrate können sich Monosaccharide auch zu Disaccharide (Zweifachzuckern), Oligosacchariden (Mehrfachzuckern) und Polysaccharide (Vielfachzuckern) verbinden.

Der Ausgangspunkt aller Monosaccharide ist in Lebewesen die Photosynthese. Unter Nutzung von Sonnenergie wird bei diesem Prozess aus Kohlenstoffdioxid (CO2) und den Wasserstoffatomen - die im Wasser (H2O) enthalten sind - Zucker aufgebaut. Bei der dabei erforderlichen Wasserspaltung wird Sauerstoff freigesetzt, der als Abfallprodukt fungiert. Die Monosaccharide Fructose, Glucose und Galactose stellen die wichtigsten Zuckerprodukte des Stoffwechsels dar. Sie dienen als Zellbausteine und sind außerdem Energieträger.

Kategorie: Ernährung