Gesättigte Fettsäuren

Als gesättigtes Fett werden die Art von Fette bezeichnet, bei denen die Fettsäureketten überwiegend oder sogar in Gänze Einfachbindungen aufweisen. Ein Fett besteht dabei aus zwei Arten von kleinen Molekülen: Glycerin und Fettsäuren. Sie sind in tierischen Produkten wie Fleisch, Wurst, Käse und Butter enthalten. Gesättigte Fettsäuren sind aber auch in Pflanzenfetten wie Kokosfett enthalten.

Gesättigte Fettsäuren sollten in Maßen eingenommen werden, da sie sich negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, dass gesättigte Fettsäuren rund zehn Prozent der täglichen Nahrungsenergie ausmachen sollten. Wenn von einer Referenzgröße von rund 2000 Kilokalorien am Tag ausgegangen wird, dann wären dies zwischen 20 und 27 Gramm.

Gesättigte Fettsäuren bringen vor allem ein großes gesundheitliches Risiko mit sich: Da sie das gute Cholesterin (HDL) senken und das schlechte HDL erhöhen - steigt durch eine hohe Aufnahme von gesättigten Fettsäuren das Risiko an einer Herz-Kreislauf-Krankheit zu leiden.

Kategorie: Gesundheit