Derivate

Als Derivate werden Finanzinstrumente bezeichnet, die wie ein gegenseitiger Vertrag funktionieren. Sie lassen sich im Grunde genommen in drei verschiedene Kategorien einteilen. Dies sind Termingeschäfte, Swaps und Optionsgeschäfte. Beim Handel mit Derivaten werden Basiswerte wie beispielsweise Aktien oder Rohstoffe gewählt. Der Vertrag sieht vor, dass der Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem zuvor vereinbarten Preis gekauft oder verkauft werden kann oder muss. Der Vertrag kann zwischen den Parteien auch mit mehreren Basiswerten abgeschlossen werden. Anleger erhalten mit einem Derivat daher eine Option, eine Wette auf einen steigenden oder fallenden Kurs abzuschließen.

Beim Handel mit Derivate spekulieren Anleger auf künftige Preisentwicklungen der Basiswerte von Aktien oder Rohstoffen. Der Basiswert wird dabei aber nicht vom Anleger gekauft oder verkauft. Mittels der Derivate wird bei der Spekulation darauf gewettet, wie sich der Basiswert in einem vorher festgelegten Zeitraum entwickelt. Da Derivate fast immer auch Hebelprodukte sind, können Anleger schon mit kleineren Investitionen sehr gut von geringen Kursschwankungen profitieren und relativ hohe Gewinne erzielen, es können aber auch hohe Verluste entstehen – sogar ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich.

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